Seien wir mal ehrlich: Pokémon Go nervt. Und zwar gewaltig. Und zwar besonders im Straßenverkehr oder in Bussen und Bahnen oder auf Radwegen oder sonstwo. Dabei kann man das Spiel auch zu nützlichen Dingen gebrauchen. Planned Parenthood, der größte Berater zu Frauengesundheit und LGBTI-Rechten in den USA, der in vielen Staaten auch Abtreibungen und STI-Tests anbietet, kombiniert dafür Pokemon GO mit einer Kondom-Kampagne gegen Tripper, Syphilis und Co.. Dafür hat der Minnesota, North Dakota und South Dakota Planned Parenthood Action Fund in den USA sich ein entzückendes Kondom-Pokemon ausgedacht, eine Kombination aus Sqirttle und Gummi. Slogan „Gegen Dinge, die du Dir gar nicht einfangen willst.“ Unter dem auf Instagram veröffentlichten Pokémon kann man weiter lesen: „Kleine Erinnerung: Kondome helfen beim Schutz gegen STIs und verhindern ungewollte Schwangerschaften.“ Entworfen wurde das Pokémon von Advocates for Youth, einer Gruppe, die sich besonders um Schutz für Teenager kümmert. Außerdem wurden Pokémons in vielen schwulen Bars gesichtet und das Spiel hat in den USA inzwischen mehr Nutzer als Twitter. Zusätzlich gibt es heute auch andere gute Neuigkeiten beim Thema sexuell übertragbare Krankheiten.

Bild: Instagram/Planned Parenthood